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Regina Magdalena Smrcka

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Blog


25. März 2019

Heute geht es weiter mit dem Thema FOTOS. Viel zu oft wird unterschätzt welch großen Einfluss Fotos auf die Wirkung einer Website und die Suchmaschinenopitmierung haben. Heute beschränke ich mich bewusst auf die technischen Details, da diese im Vergleich zur gestalterischen Wirkung oft unter den Tisch fallen. Aber auch Themen wie Fotorechte finden in diesem Beitrag ihren berechtigten Platz. Anbei meine Tipps!

Fotos korrekt benennen

Da Suchmaschinen Fotos nicht erkennen können, sondern den Dateinamen der Fotos einlesen, empfiehlt es sich die Fotos richtig zu benennen. Verwenden Sie Kleinschreibung, Keywords, keine Zahlenfolgen, sowie keine Umlaute, Leerzeichen oder Sonderzeichen.

Darüber hinaus werden alle auf einer Website hoch geladenen Fotos automatisch auf Google Bilder angezeigt und ermöglichen Ihnen somit auch Zugriffe auf Ihre Webseite über User, die ursprünglich Bilder zu einem bestimmten Thema gesucht haben. In diesem Sinne empfiehlt es sich Fotos auch inhaltlich richtig zu benennen.

Alt-Attribute setzen (Teilbereich des Validen HTML)

Alt-Attribute sind textliche, sachliche Bild-Beschreibungen, die nur im Hintergrund einer Website, im sogenannten HTML Code abgespeichert sind. Diese werden von den Suchmaschinen eingelesen und analysiert. Auch sind sie für sehschwache und blinde User wichtig, da sie Informationen über das abgebildete Bild liefern. Die alternative Bildbeschreibung ist jener Teil, der sehschwachen und blinden Usern, mittels Bildschirmlese-Programmen vorgelesen wird. Ebenso wird anstelle des Bildes nur der Alternativtext angezeigt, wenn User die Grafikanzeige im Browser ausschalten, um die Ladezeit zu beschleunigen.

Bildformate

Für das Abspeichern von Bildern/Fotos gibt es mehrere Dateiformate. Die gängigsten sind JPG, PNG und GIF.

JPEG ist das bekannteste Dateiformat, hat eine hohe Farbauflösung sowie den Vorteil, dass es ohne Qualitätsverlust am stärksten komprimiert werden kann. Durch die Bildkomprimierung wird die Dateigröße kleiner, und die Ladezeit geringer. Pro Bild können über 16 Millionen Farben dargestellt, und bis ums 10fache verkleinert werden. Dies ist das richtige Format für Fotografien.

PNG hat den entscheidenden Vorteil, dass es Transparente Hintergründe darstellen kann. PNG Bilder werden transparent eingebettet, was einen entscheidenden Vorteil bietet, da ein PNG Bild auf unterschiedlichen farblichen Hintergründen abgebildet werden kann. Daher wird es vor allem für Logos, Grafiken und Icons verwendet. Man kann sich dies so vorstellen, wie wenn ein Logo auf eine transparente Folie gedruckt wird. Nun kann es auf unterschiedlich farbige Papiere gedruckt werden, ohne einem weißen Hintergrund. Bei der Komprimierung wird vor allem die Menge der im Bild verwendeten Farben reduziert, was oft unnatürlich aussieht.

GIF hingegen eignet sich vor allem für Animationen und Multimedia-Anwendungen, da es animiert werden kann. Es kann jedoch nur 256 Farben pro Bild speichern, was ebenso zu einem unnatürlichen Aussehen führt. Am ehesten ist es dadurch nur für Logos und animierte Grafiken geeignet.

Dateigröße

Damit sich eine Website schnell hochladen/öffnen lässt ist es wichtig sowohl die richtige Dateigröße als auch die Auflösung zu beachten. Die Dateigröße eines Fotos entsteht durch die Auflösung (Bildpunkte pro Zoll) und das Längen- und Breitenmaß.

Ein Pixel Maß ist die tatsächlich sichtbare Größe eines Bildes am Bildschirm. Der Content Bereich, d.h. der Bereich auf einer Website indem sich der Inhalt befindet, also die Bildschirmansicht ist zirka 1920 Pixel (full hd) breit. (1280x720px = half hd) Aufgrund dieser Information kann man sich ausrechnen wie breit/groß die Fotos sein sollen. Empfohlen wird eine max. Seitenlänge von zirka 300 Pixel für kleine Bilder im Fließtext, 500 Pixel für Galeriebilder ohne Großansicht und 1000 Pixel bei Galeriebildern mit Großansicht.

Steht fest wie groß das Bild/Foto am Bildschirm angezeigt werden soll, wird in einem zweiten Schritt die Dateigröße des Originalbildes vermindert. Bei einem Bild von 640 x 400 Pixeln (Breite x Höhe) wird z.B. geraten dieses durch Bildkomprimierung mit einer maximalen Größe von zirka 300 KB abzuspeichern. Es empfiehlt sich immer das Original bzw. eine unbearbeitete Kopie des Originals zu bearbeiten, da es bei mehrmaligen Komprimierungen ein und desselben Bides/Fotos zu einem Qualitätsverlust kommt.

Auflösung

Unter Auflösung versteht man die Bildschirmauflösung oder Druckauflösung in Bildpunkten (Pixel/Dots) pro Zoll (Inch). Von der richtigen Auflösung eines Fotos hängt es ab ob ein Foto in guter Qualität oder verpixelt dargestellt wird. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimetern. Von einer Auflösung von 72 dpi (Dots per inch) oder ppi (Pixel per inch) spricht man daher bei 72 Bildpunkten pro 2,54 cm.

Die Standardregel lautet 72 dpi/ppi für Bildschirme und 300 dpi/ppi für den Druck.

Foto Rechte - Copyright

Das Copyright ist ein Werkschutz für das Foto. Ich darf Fotos von Fotografen, oder wahllos vom Internet herunter geladene Fotos nicht veröffentlichen ohne den Fotografen dafür die Rechte abgekauft zu haben. Es ist jedoch möglich diese für private Zwecke zu verwenden. Viele Fotografen bieten z.B. bei Portraitfotografien für Bewerbungen schon unterschiedliche Pakete an. Je nachdem ob ich die Fotos nur für meinen Lebenslauf benötige, oder auf einer eigenen Website, für LinkedIn und Facebook verwenden möchte kosten sie unterschiedlich viel.

Wenn Sie für private Zwecke kostenlose Fotos suchen, z.B. für Einladungen zum Kindergeburtstag oder für Anlass bezogene Glückwünsche zu Festen im Jahreskreis kann ich Pixabay empfehlen. Auf dieser Website werden über 1,4 Millionen freie Bilder und Videos in hervorragender Qualität, zu den unterschiedlichsten Themen angeboten. Einfach das gesuchte Motiv als Stichwort eingeben, auf den Link „Kostenloser Download“ klicken und loslegen. Zum Service gehören auch 4 unterschiedliche Bildgrößen im JPG Format, je nachdem wieviel Speicherplatz man zur Verfügung hat und in welcher Größe man das Foto benötigt.

Zum Verschicken per E-Mail empfehle ich eher eine geringere Auflösung. Je größer die Bildauflösung, desto mehr Speicherplatz wird benötigt und umso länger dauert das Hochladen und Verschicken.

Foto Rechte - Das Recht am eigenen Bild

Das Recht am eigenen Bild besagt, dass ein Foto, auf dem ich oder mein Kind abgelichtet bin/ist nicht ohne meine schriftliche Einverständniserklärung veröffentlicht werden darf.

Foto Rechte - Einverständnis Erklärung

Prinzipiell benötige ich für jede Veröffentlichung von anderen Menschen, die sich auf meinem Bild befinden deren Einverständniserklärung, wegen oben genanntem Recht am eigenen Bild. Vor allem bei Abbildung von Kindern ist dies eine heikle Angelegenheit. Manche Fotografen empfehlen sogar die Einverständniserklärung von beiden Elternteilen im Fall einer Scheidung. In vielen Kindergärten ist es bereits Standard, dass man eine Fotoerklärung unterschreibt. D.h. wenn ich dieses Formular unterschreibe darf der Kindergarten die Fotos (ohne Nennung des Namens des Kindes) für Werbezwecke (z.B. auf Foldern oder auf der Website) verwenden. Dies ist jedoch nicht Plicht, die Eltern haben die Wahlmöglichkeit. Andere Lösungen sind die Menschen/Kinder nur von hinten/seitlich zu fotografieren ohne dass das Gesicht erkennbar sind. Auch ab einer gewissen Gruppengröße kann man auf eine Einverständnis Erklärung verzichten.


4. März 2019

SEO oder Suchmaschinen Optimierung ist das neue Schlagwort. Content das neue Geheimwort! Doch keiner weiß, was sich dahinter eigentlich wirklich verbirgt. Darüber hinaus verändern sich die Kriterien von Google schnell und vor allem unbemerkt. Auf der Suche nach Antworten absolvierte ich im Herbst 2018 einen Kurs am bfi Wien, und war vor allem davon überrascht wie umfangreich das Thema ist. Die vorliegenden Tipps können daher nur einen kurzen Überblick ohne Anspruch auf Vollkommenheit bieten. Ebenso beziehen sie sich nur auf die Kriterien der Suchmaschine Google.

Grundsätzlich unterscheidet man 3 Bereiche in der Suchmaschinen Optimierung.
On-Page-Optimierung:
1) Technische Suchmaschinenoptimierung
2) Inhaltliche Suchmaschinenoptimierung (Content)
Off-Page-Optimierung:
3) Linkaufbau

1) Technische Suchmaschinenoptimierung:

Suchmaschinenfreundliche URL Der Name der eigenen Website, die sogenannte Domain spielt eine entscheidende Rolle in der Suchmaschinenoptimierung. So banal es klingt, ist es wichtig vorher die geplante Domain, sowie den eigenen Namen zu Googlen, um zu überprüfen ob die geplante Domain bereits existiert oder es zufällige Namensgleichheiten gibt. Im Sinne einer einzigartigen Domain, gilt es zu überlegen wie man sich von der Konkurrenz abheben, und das eigene Thema bzw. Keyword dennoch unterbringen kann.

Titel
Der sogenannte "Titel" ist der Name der jeweiligen Seite einer Website. Ein guter Titel sollte auf jeden Fall das Keyword enthalten, schnell die passende Information für den Suchenden bieten, mit dem Inhalt der Website übereinstimmen, sowie maximal 70 Zeichen lang sein.

Meta-Beschreibung
Die "Meta-Beschreibung oder Description" genannt, ist eine kurze Zusammenfassung des Inhaltes, der jeweiligen Unterseite (auf der Website). Diese Zusammenfassung wird nicht nur von der Suchmaschine eingelesen, sondern erscheint auch auf Google unter dem Website Namen, um dem User die Suche zu erleichtern. Die Meta-Beschreibung sollte nicht mehr als 160 Zeichen enthalten.

Bei Websites mit vorgefertigtem Design zum Aussuchen und selber zusammenstellen (World4you, Jimdo, etc.) findet man beim „Homepage Baukasten“ oder auch „Designer“ genannt, Seitenbeschreibungen, die man ausfüllen kann. Meist befinden sich diese unter „Webseiten Struktur, Browser- und Suchmaschinen Einstellungen“.

Klick Pfad Länge
Die Klick Pfad Länge beschreibt die Zeit, welche ein User benötigt, um von der Einstiegs- bis zur Ausstiegsseite zu gelangen. Das gewünschte Informationsziel sollte innerhalb von 2-3 Klicks erreichbar sein. Dies ist beim Aufbau und der Strukturierung der Website mitzudenken.

Duplicate Content
Doppelter bzw. gleicher Inhalt auf mehreren Websites wird von Google sehr negativ beurteilt. Werbetexte für externe Websites, Pressemitteilungen oder Online-Zeitungen bitte immer neu schreiben und nicht einfach kopieren.

Mobile Responsive
Mobile Responsive bedeutet, dass die eigene Website auf den unterschiedlichsten Endgeräten (Computer mit externem Bildschirm, Laptop, Tablet, Handy) in bester Qualität zu sehen ist, sowie sich schnell hochlädt. Der Inhalt muss dynamisch sein und sich an die unterschiedlichsten Endgeräte individuell anpassen. Die Inhalte einer Website ordnen sich auf einem Laptop z.B. anders an, als auf einem Handy.

Ladezeit
Die Ladezeit einer Website, d.h. wie schnell sie sich auf unterschiedlichsten Geräten hochladen lässt ist ein starker Rankingfaktor. Eine Möglichkeit, um die Ladezeit zu reduzieren ist es z.B. Bilder/Fotos in der richtigen Größe hochzuladen, d.h. Bilder/Fotos vor dem Hochladen zu optimieren. Mehr dazu im Kapitel FOTOS.

Valides HTML
Um eine valide Website zu erhalten sollten folgende Kriterien eingehalten werden:
• Angabe des Alt – Attributes bei Bildern. Mehr dazu im Kapitel FOTOS.
• Jeder Link bzw. Anker sollte mit einem Buchstaben beginnen, auf keinen Fall mit einer Ziffer.
• Es emfpiehlt sich keine internen Verlinkungen mit nichtssagenden Wörtern wie z.B. „hier“ zu setzen.
• Alle Links müssen aktuell sein, d.h. nicht zu einer Website führen die nicht mehr existiert.
• Im Quellcode dürfen keine Zeichen fehlen, d.h. die Website sollte sauber programmiert worden sein.

Websitefehler (404)
Unter Google Analytics und den Tools Ryte, bzw Deepcrawl kann unter anderem überprüft werden, ob die eigene Website einen HTTP Status 404, d.h. einen technischen Fehler hat.

2) Inhaltliche Suchmaschinenoptimierung

Keywords Unter Keywords versteht man die Begriffe/Wörter welche von den Usern, auf der Suche nach geeigneten Websites mit Informationen, in Google eingegeben werden. Diese Keywords entscheiden ob die eigene, geplante Website gefunden und weit vorne gerankt wird oder in der Fülle der Informationen untergeht.

Jede Unterseite einer Website sollte ein eigenes Thema und somit ein eigenes Keyword haben. Ebenso empfiehlt es sich zusätzlich zum eigenen Keyword, verwandte Keywords zu verwenden wie z.B. „Bewegungsanleitung, Bewegung für Kinder, Bewegungsspiele“, wenn es um "Bewegung" gehen würde.

Das Keyword sollte
 im sogenannten Titel/im Namen der Unterseite
 einmal in der h1 Überschrift
 bei 100 Wörtern, zirka ein bis drei Mal im Fließtext (= 1- 3 Prozent)
 in den „alt“ Attributen deiner Bilder
vorkommen.

Auf Seiten wie z.B. Hypersuggest oder Keyword-Tools kann man überprüfen wie oft die geplanten Keywords von Usern gesucht werden, bzw. welche Keywords wie ranken.

Der Fließtext sollte mehr als 200 Wörter beinhalten.

Regelmäßige Aktualisierungen Es empfiehlt sich die Website regelmäßig zu aktualisieren, nicht nur um am neuesten Stand zu sein, sondern auch weil die Suchmaschine den gesamten Text bei jeder Aktualisierung noch einmal einliest. Die Change bei regelmäßigen Aktualisierungen (z.B. einem Blog, der einmal im Monat geschrieben wird) so auch weiter vorne in Google gelistet zu werden, steigt damit.

Interne Verlinkungen

Auch interne Verlinkungen helfen im Ranking weiter nach vorne zu kommen. Hier wäre es z.B. sinnvoll einzelne Keywords innerhalb der eigenen Website mit Artikeln auf anderen Unterseiten zu verlinken. Interne Links sollten im Sinne eines validen HTMLs jedoch nicht mit nichtssagenden Wörtern wie z.B. „hier“ oder „weiterlesen“ gesetzt werden.

Backlinks

Je mehr Websites mit einem Link zur eigenen Website verweisen, desto besser. Vor allem Websites mit vielen Besuchern, die auf Google bereits weit vorne sind, ziehen die eigene Website mit nach vorne. Eine Website ohne externe Links wird von Suchmaschinen nicht bzw. sehr schwer gefunden.

Jedoch ist offiziell Linkaufbau laut Google Webmaster verboten. D. h. alle Links, die bewusst und offensichtlich gesetzt werden, um das Ranking einer Website zu beeinflussen, werden von Suchmaschinen negativ bewertet bzw. von Google abgestraft. Daher gibt es bei der Linkbildung neben der großen Regel „keine inhaltlich sinnlosen Links zu setzen“ einige Dinge zu beachten.

Kooperationen
In obigem Sinne empfiehlt es sich Kooperationen mit anderen Websites einzugehen, die ähnliche Themen haben. Früher reichte es sich gegenseitig zu verlinken, heute jedoch wird dies von Google negativ bewertet. In diesem Falle ist es besser in Dreieck- oder Viereck Form Kooperationen einzugehen.

Prinzipiell sollten Websites mit denen Kooperationen eingegangen werden, auf folgende Kriterien geprüft werden:
o Ist die Seite lebendig, wird sie regelmäßig aktualisiert?
o Hat sie einen guten Content?
o Wieviel Besucher hat die Seite?

Texte kostenlos zur Verfügung stellen
Auch ist es möglich kostenlose Texte für andere Websites zur Verfügung zu stellen mit der Bitte als Gegenleistung einen Link zu Deiner Website herzustellen. So wird neben den Backlinks noch ein weiteres Ziel erreicht. Langfristig und mit guter Qualität der eigenen Beiträge kann man sich so einen guten Ruf als Person mit Fachwissen aufbauen.

Weitere Möglichkeiten Backlinks zu erhalten:
o Eintrag in Verzeichnissen (z.B. Wirtschaftskammer Österreich)
o Inhaltlich gute Beiträge in Foren schalten
o Inhaltlich passende Kommentare in Blogs schreiben
o Pressearbeit (Artikel in Bezirkszeitungen und Co sind auch Online. Hier immer um den Abdruck/die Angabe der eigenen Website bitten.)
o Sponsoring oder ehrenamtliche Hilfe
o Bloggen
o Interviews geben
o Kostenlose Bilder zur Verfügung stellen